Wetterlage

Letzte Aktualisierung: 21.11.2017, 07.26 Uhr

Ein kleinräumiges Tief zieht von der Nordsee über Norddeutschland nach Tschechien. Dabei wird in den kommenden Tagen zunehmend milde Luft nach Deutschland geführt.

Heute Vormittag fallen in den Gipfellagen Ost- und Südostdeutschlands anfangs noch letzte Schneeflocken. Auch in etwas tieferen Lagen muss wegen des zuvor gefallenen Schnees noch mit Straßenglätte gerechnet werden. Die Schneefallgrenze steigt derweil auch im Südosten weiter an und erreicht bis zum Abend etwa 1800 m.

Der Wind weht im Süden am Vormittag noch frisch aus Südwest, anfangs mit Böen bis 60 km/h (Bft 7) bis ins Flachland. Im südlichen Bergland muss mit Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) gerechnet werden, auf Alpengipfeln mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). Tagsüber lässt der Wind nach, ab dem späten Vormittag muss nur noch im südlichen Bergland teils mit steifen Böen bis 60 km/h (Bft 7) gerechnet werden. In Gipfellagen sind noch stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8), auf den Alpengipfeln Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) möglich.  

In der Nacht zum Mittwoch gibt es in den Gipfellagen Süddeutschlands weiterhin stürmische Böen oder Sturmböen (60 bis 85 km/h, Bft 8 bis 9) aus West bis Südwest. Gleichzeitig frischt auch an der Nordsee und im Nordwesten der Südwestwind wieder auf. Dort kommt es ausgangs der Nacht zu steifen Böen bis 60 km/h, in exponierten Lagen zu stürmischen Böen bis 70 km/h. Im Süden lockern die Wolken verbreitet auf. Dort kann sich gebietsweise dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m bilden. Auch ist dort in ungünstigen Lagen leichter Frost oder Frost in Bodennähe nicht ausgeschlossen.   


Quelle: DWD
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