Wetterchronik 1984

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5. Mai

Hagelunwetter in Kirch-Grottenherten eingetragen von Mark am 22. September 2001

Es war am Samstag, dem 05. Mai 1984 zwischen 16 und 17 Uhr, der Himmel verdunkelte sich und
Donner grollte von ferne, hier in Lipp fallen nur vereinzelte Tropfen Regen. Jedoch ca. 8 km von Lipp
entfernt in Kirch-Grottenherten, Pütz, Kirchtroisdorf und Etgendorf ergießt sich eine verheerende Sintflut. In
Kirch-Grottenherten lag der Hagel stellenweise 20-30 cm hoch. Im Umkreis von 3-4 km richtete das
Unwetter Schäden in großem Ausmaß an."

Die kölnische Rundschau schreibt:

"Gegen 17:15 Uhr rückt die Feuerwehr der gesamten Stadt Bedburg aus. Doch die Wehrleute stehen auf
verlorenen Posten. Wenig später treffen die Feuerwehren aus Kerpen, Bergheim und Elsdorf ein. Rund
300 Wehrmänner versuchen unter Einsatzleitung von Michael Mocken und Hermann Ables Herr der Lage
zu werden. Im Kichhertener Gerätehaus richten Feuerwehr und MHD eine Einsatzleitstelle ein, damit die
ersten Rettungsmaßnahmen koordiniert werden. Pausenlos pumpen die Wehrmänner Keller und Straßen
leer. Unterdessen macht sich in der Bevölkerung der betroffenen Stadtteile lähmendes Entsetzen und
ohnmächtige Wut über die Ausweglosigkeit der Lage breit. Immer weiter steigt das Wasser. Bis morgens
um 03:30 Uhr laufen die Pumpen auf Hochtouren. wenige stunden Schlaf folgen, dann heißt es wieder
Einsatz."

Wir waren von Anfang an im Einsatz und gaben unser Bestes. Bis zum Umfallen wurde geholfen. Alle am
Einsatz Beteiligten haben bis an die grenzen der eigenen Belastbarkeit gearbeitet. Bürgermeister Willi
Kaiser bezeichnete das Unwetter als "eine Katastrophe, wie ich sie in dieser Form noch nie gesehen habe."

Quellen:

Freiwillige Feuerwehr Lipp - Millendorf
http://www.jugendfeuerwehr-lipp.de/chronik8.htm









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