Wetterchronik 1917

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Winter 1916/1917

Strenger Winter eingetragen von Mark am 22. September 2001

Es gab einen sehr strengen Winter (- 22 Grad Celsius). Die Schifffahrt wurde eingestellt,
Schulen, Theater und Kinos wurden geschlossen. Für Privathaushalte gab es keine Kohlen
mehr. Leute, die keine Kartoffeln hatten, aßen Rüben. Täglich kamen Leute aus dem Rheingau,
ebenso aus Frankfurt, Wiesbaden und Mainz, und gin­gen von Haus zu Haus, um Obst zu
kaufen. Es wurden Höchstpreise festgesetzt, die aber ständig über­schritten wurden.
Der Wert des Geldes ging immer mehr zurück. Um die Teuerung zu verdeutlichen, gibt Pfr.
Schnatz, der die Chronik schreibt, öfter die Preise von gefragten Objekten an. Darunter befindet
sich meistens der Preis für ein junges Pferd (3.000 Mark im Jahre 1916, 10.000 Mark im Jahr
1917) und der Preis für ein altes Huhn (8 Mark im Jahr 1916, 20-25 Mark im Jahr 1917).

Quellen:

Pfarrchronik Budenheim
http://www.st-pankratius-budenheim.de/Pfarrchronik.html









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