Wetterchronik 1834

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zum Jahr

milder, regenreicher Winter, gute Weinernte eingetragen von Mark am 16. Juni 2001

Schon im November des vorigen Jahres bis Ende Jänner 1834 war fast Beständig Hochwasser,
und gewaltige Stürme und Regengüsse ohngefähr vom 19ten biß 30ten Jenner war so warme
Witterung daß Aurunckeln und Feilchen in Gärten Blühten, den ganzen Winter hat es fast gar
nie gefroren, jedoch regnete se immer sehr starck aber schon im Anfange des Frühlings trat
schönes und warmes Wetter ein. Schon im May war grosse Hitze welche fast biß Mitte
October dauerte, disser Zeit war immer Mangel an Regen und der Somer äuserst trocken und
heis ja im Herbst noch konten die Wintersaten wegen Trockne sparsam aufgehen und die
Grünfrüchte waren äußerst wenig. Aber der Wein geriet so vortreflich in Menge, so daß sich
wenige einer so gutten Weinernde noch erinnern.

Der Weitzen gut aber wenig Schöber. Daß Korn lit wegen Reif und Nachtfrösten, die Gerste
wegen Trockne, daß Krumet verdirte auf den Wißen, Heu und Stroh war äußerst wenig und
ungemein theuer.

Die Getreidepreiße erhielten sich zumlich niedrig der Hopfen gerieth Mitlmässig und Kostete
55f.

Quellen:

Chronik von Pförring, Alois Busch
http://www.altmuehlnet.de/~pfoerring/Chronik/1800-1812.htm









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