Wetterchronik 1823

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Oktober

Schwere Überschwemmung in Kötschach eingetragen von Mark am 5. Juli 2001

Das wohl schlimmste Unheil kam im Jahr 1823, von dem Johann Meßner berichtet: "Im October anno 1823 entstand so eine Regengieße, dass man glaubte, der Jüngste Tag sei vor der Thüre, denn es regnete drei Tage und drei Nächte ohne aufzuhören. Da brach gegen Norden der sogenannte Lammer herab, der Bachstall ward angefüllt und auf den Wegen und Feldern strömte das grausame Wasser herab. Da hörte man nichts als das Schreien der Männer, das Heulen der Weiber, das Winseln der Kinder und das Brüllen des Viehs. Schon waren alle Häuser mit Wasser angefüllt und der Lammer herabgebrochen und drohte noch das ganze Kötschach im Koth zu begraben. Das Wasser kam in den Gottesacker und konnte nicht hinaus. Da drückte es die obere Kirchenthür ein und verwüstete die Altäre, warf Stühle und Fahnen um und man konnte bei der Thüre bloß mit gebogenem Rücken hineingehen. Von den in dieser Nacht nach Kötschach getragenen Schuttmassen bekommt man eine kleine Vorstellung, wenn man weiß, dass man vor der Überschwemmung über sieben Stufen zur Kirche hinaufstieg, während man heute sieben Stufen in die Kirche hinabsteigen muss."

Quellen:

"Wassergewalten beim Gailtaler Dom"
http://www.kmz.ktn.gv.at/vs1koetschach/gailtdom.htm









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