Wetterchronik 1962

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17. Februar

Hamburger Sturmflut in der Nacht 16./17. Februar, 315 Tote eingetragen von Mark am 2. Juli 2001

Die verheerendste Flut seit 100 Jahren schloß auf Hamburger Gebiet etwa 100.000 Menschen ein und forderte 315 Menschenleben, unter ihnen fünf Helfer. Die meisten Menschen sterben im Stadtteil Wilhelmsburg. An sechzig Stellen waren bei diesem höchsten Wasserstand der Elbe seit Menschengedenken am 17. Februar die Deiche auf hamburgischem Gebiet gebrochen. Die Durchbruchstellen waren, zusammengerechnet, etwa 2.5km lang. 12.000 ha umfaßte das überschwemmte Gebiet, mehr als ein Sechstel des hamburgischen Staatsgebietes. 51 massive Wohngebäude mit 225 Wohnungen wurden völlig zerstört, 282 mit 760 Wohnungen schwer beschädigt. 11.245 Wohnungen in 7388 massiven Gebäuden waren durch Wasserschäden nur beschränkt benutzbar. 1500 Rinder, 2300 Schweine, 125 Pferde, 100 Schafe und Ziegen sowie 19.300 Stück Federvieh kam im Wasser um.

Für das Zustandekommen der abnormal hohen Flutwelle in der Nacht zum 17. Februar wird nicht nur die lange Dauer des Sturmes (in Hamburg 45 Stunden lang 6Bft. und mehr), sondern auch die Lage und große Ausdehnung des Nordweststurmfeldes maßgebend sein.(Seewetteramt Hamburg)


Quellen:

Hans Bütow, Die große Flut 1962, Eine Chronik der Katastrophe vom Februar 1962









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