Wetterchronik 1997

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29. Juni

Gewittersturm in Niedersachsen eingetragen von Mark am 2. Juli 2001

Eine Squall-Line überquerte am Abend des 29. Juni 1997 große Teile des nordwestlichen und mittleren Deutschlands. Dabei gab es verbreitet kräftige Gewitter mit Hagel und schweren Sturmböen. In den Wäldern wurde großer Schaden verursacht. Extreme Waldschäden traten im Bereich Bissendorf auf, wo zwei Tornados eine 10km lange Schneise hinterließen. Ein Augenzeuge beobachtet, wie ein Tornado eine 10-13m hohe Gruppe aus 3 Birken und 4 Pappeln, deren Wurzeln zu einem ca. 8-9m Durchmesser großen Teller verwachsen waren, als Ganzes mehrere Meter anhob, waagerecht in der Luft schweben ließ und schließlich wieder zu Boden gefallen ist.
Auch im Eichsfeld und westlichen Teilen des Südharzes kam es zu großen Waldschäden durch Böenwalzen und Downbursts.

Quellen:

Martin Hubrig, Aus dem Walde, Mitteilungen der Niedersächsischen Landesforstverwaltung, Dokumentation der Sturmschäden vom 29.6.1997 in Niedersachsens Wäldern verursacht duch "Schwere lokale Stürme"









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