Wetterchronik 1931

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6. Juli

Hochwasserkatastrophe in Schwarzenberg eingetragen von Mark am 30. Juni 2001

Und erneut ließ eine Naturkatastrophe der Stadt keine Ruhe zum Aufbau. Horst Henschel schreibt über die dramatischen
Ereignisse des 06. Juli 1931: ĄDen ganzen Tag über war der Himmel grau, seit Mittag bis zum Abend rollte in der Ferne der
Donner. Zu Niederschlägen kam es hier in Schwarzenberg nur in geringem Maße. Da urplötzlich, es war gegen 6.30 Uhr
abends, zeigte das Schwarzwasser beängstigendes Hochwasser... Eine telefonische Benachrichtigung von
Johanngeorgenstadt aus war unmöglich, da dort die Telefonleitungen durch die Fluten schon zerstört waren... So kam es
auch, das sich mancher Hausbewohner noch unbesorgt das Naturschauspiel betrachtete, während schon nach einer knappen
Stunde seine Wohnung in Schlamm und Wasser ertrunken war. Den meisten Schaden richtete nicht das Wasser, sondern
das Schnittholz und die Baumstämme an, welche von den Sägewerken zwischen Breitenbrunn und Erla mitgerissen wurden.
Wehre, Straßen, Gleiskörper und Hauswände wurden durch sie zerschlagen, Brücken weggerissen. An der uralten steinernen
Brücke am Brückenberg verstopften die Balken und Bretter den Durchlauf und leiteten die Flutwelle in die Häuser, welche
bald 2 Meter tief in Schlamm, Geröll und Wasser standen. 3.80 Meter Hochwasser führte der Fluss.

Quellen:

Geschichte Schwarzenbergs
http://www.erzgebirgsverein.de/ezv/ezv62/sites/stadtgeschichte.htm









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