Wetterchronik 1312

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zum Jahr

regenreiches Jahr, Pest und Hungersnot eingetragen von Mark am 15. Juni 2001

Eine alte Würzburger Chronik berichtet darüber:
''Das Jahr 1312 brachte ungewöhnlich viel Regen und Ungewitter. Allenthalben traten Ströme und Bäche
aus ihren Betten und überschwemmten die Fluren. Die Folge dieses Mißjahres war eine große Teuerung
und die furchtbarste Pest, welche seit langer Zeit gewütet. ... An manchen Orten fand sich niemand, der
die Toten beerdigt hätte. ... Die Teuerung des folgenden Jahres wurde noch größer und die von der Pest
verschonten wurden nun vom Hunger aufgerieben. Diese Jammerzeit währte noch lange an.''
Müllner schrieb in seiner Nürnberger Chronik:
''Anno 1312 ist allenthalben ein großer Sterb gewest, also daß man dafür gehalten, es wäre der dritte
Teil aller Menschen gestorben und hat die Teuerung, so vergangene Jahr angefangen, noch immerdar
gewähret und dermaßen überhand genommen, daß an etlichen Orten die Eltern ihre Kinder für Hunger
geschlachtet, item daß man die Malefizpersonen von den Galgen genummen und gegessen'' (nach
Walter Siegismund ''Wüstungen'', ''Müllner, eine Wetterchronik'').

Quellen:

Ortsteil Abtsreuth Geschichte
http://www.muenchsteinach.de/abtsgreuth/geschichte/histabti.htm









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