Wetterchronik 1863

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zum Jahr

Wetter und Weinernte in St. Martin eingetragen von Mark am 29. Juni 2001

1863. Im "Jenner" und Februar gelinde Witterung; der März etwas naß, aber doch gut; April und
Mai waren gut; Juni, Juli und August sehr warm. Allgemein hoffte man auf einen guten Herbst. Der
September aber war naß und kühl
und der Herbst entsprach nicht den Erwartungen. Es hat nicht ganz einen halben Herbst und
einen geringen Wein gegeben, "geringer wie der 1862er. Auch an Quantum weniger." Die
Krankheit stellte sich beizeiten wieder ein und allgemeiner wie voriges Jahr, doch nicht so
verderblich. Viele Trauben wurden faul. Der Most hat 17-18 Grad gewogen. Der Absatz war
Schwach; das Fuder wurde mit 100-110 fl. bezahlt.
Die Reben hatten im Juni verblüht. Den 10. August wurden die ersten hellen Beeren gefunden. Die
Weinlese begann in Maikammer am 8., in St. Martin am 12. Oktober. "Es hat viel Früchte und
Kartoffeln gegeben. Der Zentner Korn 3 fl. 40 Kr. und das Simmern Kartoffeln oder 34 Pfd. 20 Kr."
"Am 21. Dezember 1863 haben wir ein Starkes Gewitter gehabt mit Donner und Blitz."

Quellen:

Hausbüchlein aus St. Martin
http://home.nexgo.de/fjz234/Appendix/franz/franz3.html









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