Wetterchronik 1784

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Winter 1783/1784

kalter, schneereicher Winter in St. Martin eingetragen von Mark am 15. Juni 2001

1783 Im Überfeld, im Forst und in der Hub hauste der Wurm. Es war so warm, daß man bis
Allerheiligen barfuß gehen konnte. Dann aber herrschte strenge Kälte. Drei Tage vor der
Neujahrsnacht 1784 war eine solche Kälte, die man nicht beschreiben kann. Sie hielt drei Nächte und
zwei Tage an. Nach Neujahr fiel sehr viel Schnee. Nach 24 Stunden lag er zwei Fuß (60 Zentimeter)
hoch. Er blieb 9 Wochen lang liegen. Es schneite aber immerzu. Von den Weinbergen war nichts
mehr zu sehen. Oft mußten in Fron durch den Schnee Bahnen freigeschaufelt werden, auf den
Straßen und in den Wald. An manchen Stellen lag der Schnee 7 und 8 Schuh hoch. In diesem Winter
sind an verschiedenen Orten durch die große Kälte die Wölfe und das Wild vor Hunger mitten in die
Dörfer gelaufen."

Quellen:

Geschichte St. Martins
http://home.nexgo.de/fjz234/Chronik/Geschichte2.html









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