Wetterchronik 1876

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März

Hochwasser der Elbe Februar/März eingetragen von Mark am 29. Juni 2001

Hochwasser Februar / März 1876

Durch den strengen Winter 1875/76 bestand eine große Schneerücklage die durch plötzlich
eintretendes Tauwetter schnell der Elbe zufloss.

Städte und Dörfer an Elbe und Moldau standen bis zu 8 Meter unter Wasser. Die Wassermassen
führten entwurzelte Bäume, Haus- und Brückentrümmer sowie ertrunkenes Vieh mit sich.

Es bildete sich eine starke Eisdecke, auch waren die Schützentafeln durch Eisschollen verpackt,
so dass das Wehr erst enteist werden musste. Dann konnte es gezogen werden.

Bis dahin kam es zur Aufstauung der Wassermassen und dadurch zu Deichbrüchen bei Dornburg,
Glinde und Schönebeck und zu Überschwemmungen in diesen Orten.

Insgesamt wurden 6250 ha Land überflutet.

Der Eisenbahndamm zwischen Magdeburg und Biederitz weichte auf, wodurch der Zugverkehr
behindert wurde. Züge rutschten mit dem Deich ins Wasser. Opfer waren nicht zu beklagen.

Der Wehruntergrund wurde stellenweise unterspült und durch den ungeheuren Eisdruck stürzten 3
Pfeiler ein.



Quellen:

Hochwasser
http://www.landkreis-schoenebeck.de/lk/PW_Web/hochwaesser.htm









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