Wetterchronik 1819

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zum Jahr

Wetter und Weinernte in St. Martin eingetragen von Mark am 29. Juni 2001

"Vom 12. Dezember 1818 bis 12. Januar 1819 war es sehr kalt und eisig. Am 27. Januar 1819 war es ein wahrer Sommertag, daß die Leute hemdärmelig ins Feld gingen. Im Jahr 1819 war es so warm als nur jemals. Es hat einen sehr guten Wein gegeben. Von Pauli Bekehrung war ein großer Nebel und dauerte den ganzen Monat. An Lichtmeß war den ganzen Tag trüb mit Nebel. Was sie bedeuten: Krankheit oder Sterben?"

Nach Stöckel war ein guter März und April. Am 15. April standen alle Obstbäume in voller Blüte. Ein Traubenstock "an des Philipp Seitz Haus" war am genannten Tag drei Zoll groß gewachsen, die Reben im Feld einen Zoll. Am 1. August sind die schwarzen Trauben und auch viele Gutedel reif. Herbstanfang 11. Oktober. Nach Willem hat jedes Viertel ein Fuder gegeben; Humm hat "in 13 Viertel 8 Fuder gemacht. Der Wein war besser als der Achtzehner. Das Fuder hat im Herbst gekostet 80 und 90 Gulden, im nächsten Jahr vom Kanstag an bis zum Herbst 180 Gld."

Quellen:

Geschichte St. Martins
http://home.nexgo.de/fjz234/Appendix/franz/franz2.html









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