Wetterchronik 1948

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zum Jahr

Wetter und Ernte in Godelheim eingetragen von Mark am 28. Juni 2001

Das Jahr 1948 begann und endete mit einem regnerischen und stürmischen Wetter. Zu Beginn des Jahres zeigte der Pegelstand der Weser und Nethe Hochwasser an. Der Winter 1947/48 sah die beiden Flüsse häufiger als sonst über ihre Ufer treten, es verließ die Weser 3 und die Nethe 5 mal ihr Flussbett. Mitte Februar stellte sich dann der Winter doch noch kurz ein (Temperaturen bis -15). Die Befürchtungen über einen allzu strengen Winter hatten sich nicht bewahrheitet, was bei den zum Teil sehr schlechten Brennmaterial nur zu begrüßen war.Die Monate März April brachten schönes Frühlingswetter. Am Osterfest, das in diesem Jahr bereits am 28. März gefeiert wurde, lachte die Sonne vom blauen Himmel. Als Folge der voran gegangenen sehr warmen Tage, die Wärmegrade bis zu 25 erreichten, entlud sich am 20. April ein schweres Gewitter über unserem Dorf. Die niedergegangenen Wassermassen richteten Schäden durch Ausfließen auf den Ländereien am Langen- und Lüdgenberg an, insbesondere auf dem Albers'schen Plan über der Bahn, auf dem sich die von der Gemeinde verpachteten Gärten befinden.

Die Hackfruchternte brachte, wie auch die Kornernte, ein Durchschnittsergebnis. Preise: Roggen, Weizen 10,-- DM bis 13,-- DM pro Zentner, Kartoffeln 3,80 DM bis 4,-- DM pro Zentner.

Eine bisher in diesem Umfang nicht aufgetretene Kartoffelfäule brachte bei der Kartoffelernte einen großen Ausfall und verminderte die Haltbarkeit. Wie auch in den Vorjahren trat der Kartoffelkäfer wieder in erschreckend starken Umfang
auf.

Quellen:

Chronik von Godelheim
http://www.weserdorf-godelheim.de/1948.htm









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