Wetterchronik 1750

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Brandschutzmaßnahmen bei Gewitter eingetragen von Mark am 28. Juni 2001

Aufschlußreich sind hinsichtlich von vorbeugenden Brandschutzmaßnahmen einige Festlegungen in der
"Instruction vom 5. März 1750" für den bei der Stadt angestellten Stadtdiener und Nachtwächter Vatke: Als
Nachtwächter hatte er im Winter von 21 Uhr bis 03 Uhr und im Sommer von 22 Uhr bis 02 Uhr jede Stunde die
Zeit auszurufen. Sobald er nach 22 Uhr Rauch aus einem Schornstein oder aus Dächern aufsteigen sähe oder
wahrnähme, daß jemand noch dresche, Häcksel schneide oder "diesen und jenen andern Unfugs verdächtig
sei", hatte er in die betreffenden Häuser zu gehen und zu visitieren, ob nicht durch Heizen, Backen,
Branntweinbrennen, Brauen, Darren usw. gegen die Feuerordnung verstoßen würde. Wenn ein Gewitter in der
Nacht aufziehen sollte, hatte er die Bürger durch Ausruf zu warnen. Bei starken Gewittern hatte er die Bürger
aufzufordern, "daß ein jeder einen Tubben mit Wasser vor die Tür setze."

Quellen:

Stadtchronik von Wittenberge
http://www.wittenberge-online.de/Stadtchronik/Artikel/teil13.htm









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