Wetterchronik 1824

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Winter 1823/1824

kalter Winter, Wassermangel eingetragen von Mark am 22. Juni 2001

Völligem Regenmangel von
Anfang August bis zum 12. Januar 1823 den 29. September ausgenommen, wo etwas Regen fiel - , folgte
große Mäuseplage, der erst der folgende kalte Winter abhalf. Der anhaltende Frost vernichtete aber nicht bloß
die Mäuse, sondern auch die Wintersaaten. Die meisten Äcker mussten im Frühjahr von neuem bestellt und
besäet werden. Weinstöcke, Obstbäume, Hollunderbäume waren erfroren. Die anhaltende Dürre den Winter
und Frühling hindurch bewirkte solchen Wassermangel, dass die Ackerleute das Wasser zur Viehtränke von
den Röten holen mussten. Auch in diesem Sommer wurde eine Anzahl Brunnen, unter ihnen auch der im
Pfarrhofe, tiefer gelegt.

Quellen:

Chronik von Olvenstedt (Magdeburg)
http://www.robert-berrisch.de/chronik-olvenstedt.htm









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