Wetterchronik 1811

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zum Jahr

warmes Jahr, viele Gewitter, Trockenheit, Komet eingetragen von Mark am 22. Juni 2001

Der Frühling 1811 war ungewöhnlich warm. Vom Mai
an herrschte anhaltende Hitze, die bis Ende Juli die furchtbarsten Gewitter erzeugte, welche weithin durch
Einschläge des Blitzes, Hagel und Wolkenbrüche großen Schaden anrichteten. Am 29. Juli 1811 wurde die
Frau des Kossaten Jakob Dürre auf dem Felde hinter dem Garten des Ackermanns Schultze vom Blitze
erschlagen. Vom Juli bis Oktober herrschte große Trockenheit. Die Körner des Weizens erhielten kaum die
Hälfte der sonstigen Größe. Vom März 1811 bis Januar 1812 zeigte sich am Himmel ein großer Komet mit
starkem Schweife. Der Herbst des Jahres 1811 war so warm, dass im November im Pfarrgarten Erbsen, die
sich selbst gesäet hatten, blühten, in Dahlenwarsleben ein Weinstock Trauben ansetzte, und am Rhein und in
Paris reife Erdbeeren und Kirschen feil geboten wurden.

Quellen:

Chronik von Olvenstedt (Magdeburg)
http://www.robert-berrisch.de/chronik-olvenstedt.htm









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