Wetterchronik 1822

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zum Jahr

milder Winter, heißer Vorsommer eingetragen von Mark am 22. Juni 2001

1822. Den ganzen Winter 1821/22 war kein Fenster gefroren. Schon am 22. März haben die
Obstbäume geknospet und Laub gehabt; am 23. März sah man Birnblüte. Am 30. April waren "die
Traubenstöck an dem Jäger Philipp seinem Haus 6 bis 7 Zoll gewachsen." "Das Korn hat geblumt
am 5. Mai." "Den 9. Juni haben wir vollkommen Traubbenblüt bekommen, am 11. waren sie schon
verblüht gewesen." An Johannestag schon das Korn zuhaus. "Der ganze Vorsommer grausam
heiß gewesen. Am 1. Juli. die Trauben gehangen und zur Hälfte ausgewachsen. Ende Juli fand
man überall helle Traubenbeeren und im halben Juli hatte man überall "schwarze Trauben reif."
"Den 14. Juli auf das hohe Fest zu Maikammer die Mutter Gottes drei schwarze und einen weißen
Trauben an sich gehabt."
Der Herbst fing am 26. September an. "Es gab viel Wein." "In 13 Viertel Wingert 8 Fuder Wein
gemacht. Das war ein guter, gesunder Hauptwein," der im Herbst 80, 90 bis 100 fl. gekostet."

Quellen:

Weinerträgnisse, Weinpreise, Witterun u.ä.m. in der Gemeinde St. Martin von Georg Franz
http://home.nexgo.de/fjz234/Appendix/franz/franz2.html









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