Wetterchronik 1787

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zum Jahr

Wetter und Weinernte in St. Martin eingetragen von Mark am 22. Juni 2001

1787. Im Hornung (Februar) dieses Jahres war es so warm, daß man ohne Brusttuch im Feld
gearbeitet hat. Aber es ist uns wieder eingebrockt worden; denn bis Jakobi haben wir sehr
schlechtes Wetter gehabt, jede Woche Regen und allezeit kühl. Auf Jakobus Tag fielen in unserer
ganzen Gemarkung Schloßen. Sie haben alles zerfetzt, daß man drei Teile verloren schätzte. Weil
man wegen des schlechten Wetters die Frucht nicht hatte heimbringen können, so wurde auch
diese vollständig verschlagen. Es wurden von diesem Unwetter auch Alsterweiler, Maikammer,
Hambach und alle Fluren bis Mannheim getroffen. Weil dazu der Brand noch auftrat, haben wir
nur wenig Wein gemacht. Gott Lob und Dank! habe ich noch vier Fuder bekommen. Auch ist er
etwas besser als der vom vorigen Jahr und er gilt 45 Gulden.

Quellen:

Johannes Christmann "Ein kleines Haus- oder Schreibbüchlein 1767" St. Martin
http://home.nexgo.de/fjz234/Appendix/franz/franz1.html









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