Wetterchronik 1739

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4. Juli

Hagelunwetter in der Region Künzelsau eingetragen von Mark am 20. Juni 2001

Den 4. Juli 1739 ist das schreckliche Hagelwetter gewesen, in vielen Orten weit und breit alles erschlagen. Die
Frucht hat Juni 1 fl. gegolten, um der Wetter willen ist es zu Ende des Monats 1 fl. 20 Kr. Wie aber das Wetter
gekommen ist, auf 25 und 26 Heller gekommen. Man es doch nicht haben und war großer Jammer um das
Brot. Das Futter hat um Weihnachten 1fl. Gegolten der Zentner 1739, hernach 1 fl. 30 Kr., den 20. Mai ist das
Heu um 2 fl. Den Zentner verkauft worden. 1 Bund Stroh für 6 bis 7 Kr., war aber nichts mehr zu bekommen,
kein Stroh, kein Heu, kein Haber. Die Bauern haben das Stroh von den Dächern getan, teils, auch das
Bettstroh heraus genommen und geschnitten; die Bettladen mit Laub gefüllt. Den 26. Mai hat es hart gereift.
Der Weinstock hat fast gar nichts nachgeschoben.

Quellen:

Chroik des Künzelsauer Weißgerbers Augustin Faust
http://www.vln-saar.de/wettererfassung_gestern_und_heute_teil1.htm









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