Wetterchronik 1711

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Winter 1710/1711

erst mild, aber am 9. Februar starker Schneefall eingetragen von Mark am 20. Juni 2001

Anno 1710 hat es vor Martini gefroren und in beede Martistag ists schön
gewesen und hat nicht geregnet und man hat ganz trocken decken müssen. Es ist sehr warm gewesen, daher
man auch an Weihnachten hat Schlüsselblumen und Veilchen viel gefunden. Die Hecken haben aus gesehen,
als wenn sie nur so raus wollten und grün werden, als wie im Frühling. Jedermann sagt, es gebe keinen Winter,
aber den 9. Februar 1711 hat es angefangen zu schneien und einen solchen tiefen Schnee gelegt, dass ich
noch nie keinen solchen Schnee auf einmal gesehen habe, bis an die Knie, so ist er gefallen und ganz rein wie
sonst, darauf ausgehalten und ist bei 3 Tag und 3 Nächte als den 11., 12. und 13. Februar eine grimmige Kälte
gewesen, als wie vor 2 Jahren. Ist auch wieder des Glockenwirts Brunnen und des Jörg Bratingers Brunnen
wieder gefroren.

Quellen:

Chronik des Künzelsauer Weißgerbers Augustin Faust
http://www.vln-saar.de/wettererfassung_gestern_und_heute_teil1.htm









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