Wetterchronik 1581

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zum Jahr

Heringe mochte man nicht mehr essen eingetragen von Mark am 20. Juni 2001

"1581 Wunderbarlich geschefts in den heringen hat sich in diesem jahr
anfangs der fasten offenbaret, dan man gemeinlich in allen kleine wurmlein fande eines fingers lang wie
schlenglein, also daß die leut sich menklich darvor entsetzten und scheuens hatten. Nit allein in den
heringen, sonder auch in den fischen und krebsen seint dergleichen sachen gefunden worden, darab die
leut abscheuens getragen. Wegen des wundebarlichen dings, so in den heringen oder vilmehr in der leut
wanwitzigen hirnen gewesen anno 1582 haben ichs mit augen gesehen, daß man vor 1 batzen 16 hering gut
und groß kaufet; ein gerume zeit her nit so gute heringe, als eben damals, heraus kommen, die reicheste
leut haben keine gessen, sonder dem gesind dargestelt, und das gesind selbige oder den schwinen und
hunden dargeworfen, oder unter die erde begraben. Die kind und knaben hingen die großeste und schönste
hering an stangen, wurfen mit steinen darnach."

Quellen:

"Limburger Chronik" des Johannes Mechtel
http://rz-home.de/~werner.schumacher/chronik18.htm









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