Wetterchronik 1897

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18. März

Windhose "köpft" den Stelzenbaum eingetragen von Mark am 20. Juni 2001

Am 18. März 1897 war der schicksalsschwere Tag des altehrwürdigen Stelzenbaumes
angebrochen. Es war abends in der neunten Stunde, als in Stelzen und Umgebung ein
furchtbares Unwetter tobte. Blitze durchzuckten die Luft. von gewaltigem Donner begleitet.
Dabei erhob sich ein Wirbelsturm, der den Dächern. Hütten, Zäunen und Bäumen übel
mitspielte. Diesem Unwetter fiel auch der Alte zum Opfer. Am nächsten Morgen stand nur noch
der Stamm da, die Krone lag am Boden. Der Stamm war noch vier Meter hoch und hatte einen
Durchmesser von l.50 m. Der Tobertitzer Landwirt und Naturfreund Gottsmann hatte sich aus
Samen und Wurzelsprößlingen des Stelzenbaumes kleine Stämmchen gezogen. Eins der
Stämmchen schenkte er dem Plauener Touristenverein, der es im Jahre 1898 als Abkömmling
vom alten Stelzenbaum auf der Stelzenhöhe neben den Stumpf des ehemaligen Stelzenbaumes
pflanzte. Ende der zwanziger Jahre wurde auf dem Stumpf des Stelzenbaumes eine Betonplatte
angebracht, um den Stamm der Nachwelt zu erhalten.

Quellen:

Die Sagen um den Stelzenbaum
http://home.t-online.de/home/Renee.Piontek/sagen.htm









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