Wetterchronik 1940

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zum Jahr

Wetter und Ernte in der Gemeinde Kalt eingetragen von Mark am 15. Juni 2001

Der Winter 1939/40 begann in der Weihnachtswoche mit strenger Kälte, die fast ununterbrochene
Dauer von über 2 Monate, und reichlich Schnee und ist erst Anfang März mit dem Eis geschmolzen. Wir litten
sehr unter Hausbrand, der Krieg, die außerordentliche Kälte und Schnee machten den Transport oft unmöglich.
Unsere Gebirgsjäger halfen hier aus. Sie fuhren öfters mit einem Lastauto Briketts holen, aber auch im März
ließ das Wetter viel zu wünschen übrig. Nach einigen Tagen der Wärme sank die Tagestemperatur bis in die
Nähe des Gefrierpunktes. Es schneite und regnete. Der Bauer hat nur vereinzelt mit dem Pflügen begonnen.
Gesät ist am 31.3.1940 nichts, abgesehen von einigen Gartensämereien. Manches Feld weißt Frostschäden
auf. Ölpflanzen sind restlos erfroren.
Die Ernte von 1940 ließ zu wünschen übrig. Durch den schon
Mitte Dezember entstandenen kalten Winter hatte die Saat gelitten und gab es nur eine mittlere Ernte. Die
Kartoffelernte war gut. Auch gab es reichlich Futter. Das Herbstwetter war regnerisch.Die Kartoffeln hatten viel
Erdbehang.

Quellen:

Chronik der Gemeinde Kalt http://www.gemeinde-kalt.de









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