Wetterchronik 1849

Infos Neuer Eintrag Übersicht

zum Jahr

zum Wetter und zur Ernte eingetragen von Mark am 17. Juni 2001

Nach einem sehr gelinden Winter trat schon mit Februar und März Frühlingswitterung
ein und mit ihr ein ungewöhnliches Vorschreiten der Vegetation, so daß in der 2ten
Hälfte Maerz der Ölsaamen schon zu blühen begann. Nach halbem April /:16. 17. 18.
& 19.:/ stellte sich jedoch rauhes Wetter mit Frost und Schneegestöber ein, und erst
Ende April und Anfangs Mai wieder warme fruchtbare Witterung, welche den Mai
hindurch mit rauhem kaltem Wetter abwechselte. Der Sommer war im Allgemeinen
warm und trocken und währte die Trockene auch den September hindurch, so daß die
Bearbeitung der Aecker für die Wintersaat sich verzögerte. Mit halbem November
begann schon der Winter mit Frost und Schnee und Ende December fiel eine solche
Schneemasse, daß alle Communikation unterbrochen war und es ungewöhnlicher
Anstrengungen bedurfte, um die Wege wieder fahrbar zu machen.

Was die Erndte von 1849 betrifft, so kann dieselbe eine Gesegnete genannt werden.
Fast alle Fruchtgattungen hatten einen guten Ertrag geliefert. Auch verdient die
Obst-Erndte als eine ungewöhnlich ergiebige bezeichnet zu werden.

Quellen:

Chronik der Bürgermeisters Schunk von Ederen, Kreis Jülich
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Reuters/









Passwort

Hosting: www.wetterzentrale.de, Programmierung: Mark Vornhusen