Wetterchronik 1842

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zum Jahr

zur Ernte, sehr viele Wespen eingetragen von Mark am 17. Juni 2001

Der Winter von 1841/42 war nicht strenge und es kam die Wintersaat, namentlich
auch die Oelpflanze, gut durch. Der Oelsaamen hat eine ergiebige Erndte geliefert,
ebenso hat Weizen, Gerste und Roggen ein vorzügliches Korn gegeben, nur hat der
Roggen sehr wenig an Quantität aufgebracht. Auffallend wenig Stroh hat sich ergeben,
kaum die Hälfte anderer Jahre. Der Sommer war außergewöhnlich trocken, wodurch
es gekommen, daß fast alle Sommerfrüchte schlecht gerathen sind. Dem nämlichen
Umstande ist es zuzuschreiben, daß der weiße Klee, wovon eine weit größere
Morgenzahl vorhanden war als sonst, nicht ergiebig gewesen ist; derselbe hat in der
letzten Zeit einen ziemlich hohen Preis erlangt. Bemerkenswerth bleibt die unzählbare
Menge Wespen, welche in diesem Jahre dem Obste verderblich wurde.

Quellen:

Chronik der Bürgermeisters Schunk von Ederen, Kreis Jülich
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