Wetterchronik 1935

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zum Jahr

Wetter und Ernte in der Gemeinde Kalt eingetragen von Mark am 15. Juni 2001

Im Frühjahr entsprach das Wetter auch nicht den Wünschen der Leute. Es blieb lange kalt und naß,
so daß die Arbeiten nicht fortschritten. In Garten und Feld ruhte die Arbeit. Vielfach ließ die Kälte und Nässe
den Samen in der Erde verderben. Im Vergleich zu früheren Jahren wurden die Kartoffeln später gesetzt. Hier
ist es Brauch mit dem Kartoffelsetzen noch vor der Kirmes fertig zu sein. In diesem Jahre konnte das nicht
erreicht werden. Es scheint dadurch kein sonderlicher Schaden entstanden zu sein. Der Fruchtansatz an
Bäumen und Beerensträuchern ist nicht vielversprechend. Die Apfelbäume machen eine Ausnahme,
besonders die späten Sorten lassen eine gute Ernte erhoffen.
War es das ganze Frühjahr hindurch naß
und kalt. So ist der Sommer dieses Jahr besonders trocken.Von Fronleichnam ab war die
Niederschlagsmenge sehr gering. Es gab dann nur heißes, klares Wetter. Mehrere Wochen hintereinander
regnete es nicht. Für die Frucht sicher nicht schlecht, für die Kartoffeln ist die Trockenheit nicht günstig. Es gibt
Leute, die sagen, einen solch trockenen Sommer nicht erlebt zu haben.
Die Kartoffelernte gut, Weizen gut, Roggen mittel, Futter mäßig. Auch die Preise für die
Erzeugnisse sind zufriedenstellend.

Quellen:

Chronik der Gemeinde Kalt http://www.gemeinde-kalt.de









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