Wetterchronik 1834

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zum Jahr

Nachtfröste und Feldmausplage eingetragen von Mark am 17. Juni 2001

Im vorgerückten Frühjahre traten noch häufig Nachtfröste ein und darauf erfolgte ein
sehr trockener Sommer; diesem Umstande, und weil dabei die Aecker von einer
zahllosen Menge Feldmäuse heimgesucht wurden, ist es zuzuschreiben, daß die
Frucht-Erndte des Jahrs 1834 mehr schlecht als mittelmäßig ausfiel. Die Mäuse
verloren sich erst im Anfange des Winters, obschon im Frühjahre und im Herbste alle
bekannte Mittel zu deren Vertilgung angewendet worden waren. Nur durch die
Anwendung des Arseniks konnte eine Verminderung dieser schädlichen Thiere
herbeigeführt werden, welches hier um so augenscheinlicher war, als dies Mittel hier
zuerst und allgemein versucht wurde. Bei den großen Verheerungen, welche sie im
vorigen Jahre anrichteten, ist der durch dieselben verursachte Schaden auch in
diesem Jahre, 1835, noch sehr fühlbar, indem sie im Herbste den rothen Klee ganz
weggefressen, so daß jetzt dadurch ein Futtermangel herbeigeführt wird. Auch der
Rapssamen wurde im Herbste meistens durch die Mäuse vernichtet.

Quellen:

Chronik der Bürgermeisters Schunk von Ederen, Kreis Jülich
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Reuters/









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