Wetterchronik 1731

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zum Jahr

Heuschreckenplage eingetragen von Mark am 27. Januar 2004

In diesem 1731 J. haben sich die Heuschrecken und Sprengsel (welche schon im vorigen 1730 J. hieher gekommen,
aber noch keinen sonderlichen Schaden, außer zu Tempelberg, Müncheberg, Staußberg etc. an der Gerste viel
Schaden gethan hatten) auch hier zu Görlsdorf, Rosenthal von der Brut, die sie im verwichenen Jahr hier
geleget in der allergrößten Menge eingefunden; doch sind sie auf allergnädigsten Königl. Befehl
zusammengetrieben, verbranndt, in lang gemachte Graben gejaget, verstibbelt und sonst durch Hülffe Gottes
gänztlich vertilget worden, so daß sie nicht alles verderbet, und der meiste Roggen, und Brodkorn gerettet
worden, auch man nachher nichts mehr von diesem verderblichen Ungeziefer verspühret hat. An vielen Orten sind
von dem Prediger deshalb Bet Stunden gehalten worden, desgleichen hab ich hießigen Ortes, auch gehalten und
des Mittwoch Morgends um 4 oder 5 Uhr, die Geschichte von den X Plagen Egyptens erkläret, und zur Buße und
Ermahnung meiner Gemeinde angewendet.

Quellen:

Görlsdorfisches Kirchenbuch
http://mielke.matthias.bei.t-online.de/GOERLSDORFFISCHES%20KIRCHENBUCH.htm









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