Wetterchronik 1688

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zum Jahr

zum Wetter eingetragen von Mark am 18. Januar 2004

In diesem Jahr haben die Kinder allenthalben viel ausstehen müssen an den Blattern und Pocken, haben im Monat März bei ungesunder Luft, trübem, naßkaltem, unstetem Wetter angefangen, auch fast bis zum Ende des Jahres fortgedauert, woran auch verschiedene Kinder gestorben.

Den 18. Mai war ein großes Gewitter, ging aber, Gottlob! bei uns ohne Schaden ab, aber zu Gelenau ging ein Wolkenbruch nieder, hat etliche Menschen ersäufet, und großen Schaden an Teichen, Feldern und sonsten getan. Gott behüte ferner vor dergleichen Wolkenbrüchen und Wasserschaden, wie dann vom 5. Juni bis den 10. des Monats fast alle Tage Donnerwetter gewesen, sind aber alle Tage gnädig abgegangen.

Sonst hat es in diesem Jahr zeitig zugewintert. Am 2. Oktober fing es an zu schneien, solch nasses ungesundes Wetter hat angedauert, bis die Kälte überhand genommen und der Schnee liegenblieb, da denn auch die Blattern unter den Kindern sehr herumgegangen, allenthalben gekranket, hatte es damals ein recht übles Aussehen.

Quellen:

Paulus Jenisius
ANNABERGER CHRONIK
http://www.streifzuege-online.de/chronik/annaberg/jenisius/3/17jh9.htm









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