Wetterchronik 1801

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zum Jahr

nasses Jahr, Hagelgewitter am 18. Oktober, Hochwasser eingetragen von Mark am 7. Mai 2003

Nun zählt man 1801.
Es war immer sehr naß, doch
im März besonders war das Unwetter gar schröcklich groß. Das Frühjahr war meistens naß u.kalt. Den 14.u.15..Juni waren die hohen Berge ein starker Schuh tief mit Schnee bedeckt. (...)Weil im Jahr 1800 besonders durch die ausserordentliche Dürre gar viel Heu gefüttert werden muss-
te, und Emd fast keins vorhanden war, beförchtete man großen Futter Man=
gel, auf das Frühjahr, aber es war im Frühjahr wohlfeiler, als im Späthjahr.
Man sammelte aber viel Gras in den Wäldern, und dörrte es, und schafte
durchs Spätjahr viel Vieh ab.Den 18.ten 8br:(18.10.)1801 Abends waren 2 starke
Gewitter mit vielen Blitzen Donner und das 1te mit Schlosen begleitet. Gleichen
Winter fiel über die Berge in einer Geschwinde ungewöhnlich viel Schnee.
Aber um Weihnachten und 2 3 Tage nachher fiel gelindes Regenwetter ein, und
wurden überall die Gewässer und besonders die Wiese gröser als das sie so
bey Menschen gedenken war, richtete aber auch durchs Wiesenthal aus
an Gebäuden, an Gärten an Strassen, an Brücken unersetzlichen Schaden an.
Auch der Rhein wurde so groß, und schwoll so hoch auf daß er in Basel durch die
Gassen lief und an vielen Orten besonders durch den undern Elsaß die Güter so schröcklich verschwemmte, daß die Eigenthümer nicht wußten
wo ihre Güter gewesen.

Quellen:

Die Hägelberger Dorfchronik des Schulmeisters Benedikt Rösch von 1788 bis 1809
http://hometown.aol.de/haegelbergbib/bibel.htm









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