Wetterchronik 1856

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14. August

Hagelunwetter in Körbecke eingetragen von Mark am 19. April 2003

Gewitter und Blitzschläge. Am 14. August 1856, abends, verursachte ein Hagelschlag die größte materielle
Einzelschädigung des abgelaufenen Jahrhunderts für Körbecke und viele andere Gemeinden. Das schreckliche
Unwetter erfüllte die Gemüter mit Entsetzen. Sämtliche Hasen und viele Vögel waren erschlagen, auch einige
Schafe. Starke Bohnen waren derart in Grund und Boden geschlagen, daß nur einzelne Stengelreste an der
Oberfläche sichtbar blieben und Nichtwissende das Land für unbestellten Acker hätten halten können. Das
schlechte Brot aus dem beschädigten Roggen blieb jahrelang in klagender Erinnerung. Es war nämlich eine
Späternte und dem Hagelschlag folgte eine wochenlange Regenzeit.

Hiernach wendete man sich nach und nach der bisher unbekannten Hagelversicherung zu.

Die Schädigung besagten Gewitters hatte schon im Sauerland begonnen, eine überaus schreckliche
Zerstörungsgewalt aber entfaltete es auf der Linie Ossendorf-Körbecke. Seitdem sind noch manche Hagelwetter
aufgetreten, keines aber mit solch elementarer Vernichtumgsgewalt. Durch Versicherungen verlieren die
Schadengewitter an dem früheren Schrecken.

Quellen:

Chronik des Dorfes Korbecke
http://home.t-online.de/home/werner.weber/ch_teil2.htm









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