Wetterchronik 1930

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zum Jahr

Wetter und Ernte in der Gemeinde Kalt eingetragen von Mark am 15. Juni 2001

Der Winter 1929 - 1930 war sehr mild. Fast ohne Schnee und Frost. Zur Zeit der Frühjahrsbestellung
war die Witterung recht günstig, wurde aber während der Apfelbaumblüte naß und kalt, so daß es nur sehr
wenig Obst gab. Der Juni war heiß und trocken. Juli bis Mitte Oktober regnerisch. Am 22.7.1930 war großes
Unwetter, wolkenbruchartiger Regen mit heftigem Sturm. Fast die gesamte Ernte war in wenigen Minuten
Lagerfrucht. Einige Bäume wurden entwurzelt und Äste abgerissen. Der Ertrag bei Körner war mittel. Bei
Futterknollen und Heugut und Kartoffeln ausgezeichnet. Preise im September und Oktober: Roggen: 7
Reichsmark, Weizen: 12,50 bis 11,30 Reichsmark., Hafer: 7,50 bis 7 Reichsmark, Gerste: 7,50 bis 7
Reichsmark., Kartoffeln: 2,50 bis 1,80 Reichsmark.,im April/Mai 1931 4,50 bis 5.20 Reichsmark. Das ganze Maifeld wurde von einer
Mäuseplage heimgesucht. Zahl und verheerende Wirkung waren etwas Außergewöhnliches. Dreiviertel der
Roggensaat wurde vernichtet.

Quellen:

Chronik der Gemeinde Kalt http://www.gemeinde-kalt.de









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