Wetterchronik 1816

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zum Jahr

Langer Winter, Überschwemmungen und Hagel führen zu Mißernte eingetragen von Mark am 23. Januar 2002

"Es gab fürchterliche Donnerwetter, Hagel, Wolkenbrüche und Überschwemmungen, welche die Felder verwüsteten. Bis Ende August hielt es an. In Fürfeld, Treschklingen, Grombach, Kirchardt (. . .) schlug der Hagel alles in den Boden (. . .), von allen Seiten kamen Klag- und Jammertöne von den unglücklichen, um den Segen ihrer Feldfrüchte beraubten Einwohner", notierte damals der Pfarrer von Massenbachhausen.

Anne und Helmut Schüßler zitieren die Niederschrift in ihrem zweiten Beitrag zum Jubiläumsheft des "Rappenauer Heimatboten": " Alles zittert vor der Zukunft, weil die Witterung nass ist. Zur Zeit, wo man sonst erntete, stehen die Feldfrüchte noch grün auf dem Felde, die der Hagel übrig ließ. Durch die verzögerte Ernte haben viele Familien keine Frucht, also auch kein Brot mehr. Fürchterliche Lage der Armen.

Die Städte werden von den Brotholenden und -suchenden wie belagert." Schuld waren ein zu langer Winter bis in den Mai hinein mit Überschwemmungen und Frost im März 1816. Das kommende Jahr brachte keine Besserung: "Die württembergische Regierung", so das Autorenehepaar, "war gezwungen, mit staatlichen Maßnahmen die Lage der Armen zu verbessern.

Quellen:

http://www.stimme.de Nachrichten Kraichgau v. 23.1.02









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