Wetterchronik 1816

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zum Jahr

nasses und kühles Jahr eingetragen von Mark am 16. Juni 2001

Mitte Mai 1816 fiel ein für die Blüten höchst verderblicher Schnee. Später stellte sich kaltes, anhaltendes
Regenwetter ein, das fast bis zum Schlusse des Jahres andauerte. Daher konnten die Früchte nicht reif
eingeerntet werden und blieben an den spätreifenden Orten auf dem Halme stehen. Auf dem hiesigen
Kirchspiel wurde noch Hafer zwischen Weihnachten und Neujahr eingefahren und beim Ofen getrocknet. In den
Tälern hatte man eine etwas günstigere Getreideernte; dagegen blieben die Kartoffeln fast allenthalben in der
Erde.

Aufzeichnungen des Johann Dietrich Ossenberg zu Kettling:
"Anfangs März 1816 ging die nasse Witterung an, welche den ganzen Sommer und auch den ganzen Herbst
anhielt. Der Herbst war aber schon ziemlich kalt. Im Oktober fiel schon reichlich Schnee. Auch im November
gab es viel Schnee. Am 11. November war bei uns an der Lenne der Schnee schon ziemlich tief. Im Dezember
gab es viel Schnee und Frost."

Quellen:

Die Rötelmann-Chronik zur Geschichte der Gemeinde Ohle (v. 1843)
Aufzeichnungen des Johann Dietrich Ossenberg zu Kettling aus den Jahren 1802-1860
http://www.plettenberg-lexikon.de/chroniken/roetel.htm









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