Wetterchronik 1987

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14. Januar

Schneekatastrophe im Landkreis Cham eingetragen von Andy Bayerwald am 5. Oktober 2001

Im Jahr 1987 gab es im Landkreis Cham um den 6. Januar rum ca 60 cm Neuschnee. die Tage darauf herrschte strenger Dauerfrost mit -15 - -20 Grad.
Am 14. setzte starker, orkanartiger Ostwind, durch das Quertal "Cham-Further Senke" düsenartig verstärkt, ein und binnen kurzer Zeit waren alle Straßen zu. eine Straße, die die beidseitig 7 m hohe Böschungen hat, wurde komplett incl. darauf fahrender Autos eingeweht. die Insassen konnten sich noch zu Fuß rechtzeitig retten. Ich war auf meinem Arbeitsplatz, und alle Straßen heimwärts waren unpassierbar, da selbst Schneepflüge steckenblieben. Wie durch ein Wunder kam niemand ums Leben. Einige Arbeitskollegen versuchten zu Fuss nach Hause zugehen. Sie wurden aber glücklicherweise nach wenigen Metern völlig blau gefroren gefunden und wieder zurückgebracht Es ging ein Sturm mit 100 km/h bei minus 16 Grad. Gefühlte Temperatur lag wohl unter - 60 Grad. Auch die Schüler mußten in der Schule übernachten, da die Schulbusse steckenblieben.Siehe auch http://www.landkreis-cham.de/schulen/ths2/ths10.htm bei 1987
Die Katastrophe war aber auf das Einflußgebiet des böhmischen Windes sowie Gebiete mit größeren Schneehöhen beschränkt. Die letzten Reste der Schneewehen verschwanden übrigens erst nach einem warmen gewittrigen Wolkenbruch Mitte Mai.


Quellen:

Eigene Erinnerung
http://www.landkreis-cham.de/schulen/ths2/ths10.htm bei 1987









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